Studie zum Thema Gastfreundschaft in Brabant

„Gastfreundschaft liegt uns im Blut“

Brabant und Essen sind seit Jahrhunderten miteinander verbunden.  Brabanterinnen und Brabanter sind daher nicht ohne Grund für ihre Gastfreundschaft und echte Lebensfreude bekannt. Doch wo liegt der Ursprung dieser Gastfreundschaft und Gastronomietradition? Was zeichnet diese Gastfreundschaft aus und wie schmeckt eigentlich Geselligkeit? Diese und andere „Aromen“ Brabants können Sie im Dezember – dem Monat der Gastfreundschaft – im Pop-up-Restaurant von RAVANELLO in Breda entdecken.

Dass diese Fragen offensichtlich eine nicht unbedeutende Rolle spielen, verdeutlicht sicherlich die im vergangenen Jahr eigens durchgeführte, umfangreiche Studie zu den Merkmalen der Brabanter Gastfreundschaft. Gastfreundschaft: Kann man das schmecken? „Selbstverständlich!“, bekräftigt Bert Smit, leitender Dozent für den Studiengang Hotel Management und Facilitymanagement und Forscher im Bereich Gasterlebnis und Servicedesign an der Fachhochschule Breda. In den vergangenen sieben Monaten hat er eine Studie zur berühmten Brabanter Gastfreundschaft im Freizeitbereich geleitet.

„Im Allgemeinen bestätigt die Studie unsere Vermutungen und das Bauchgefühl: Brabanterinnen und Brabanter lassen andere gerne genießen. Diese natürliche Einstellung ist schon besonders. Gastfreundschaft liegt uns offensichtlich im Blut. Betrachten wir speziell die Gastronomie, so fällt uns auch der informelle Charakter auf: Die Eigentümerinnen und Eigentümer sehen ihr Geschäft sozusagen als erweitertes Wohnzimmer. Gäste fühlen sich wirklich willkommen, man geht aufmerksam auf sie ein.“, so Smit. „Das ist Gold wert!“

Genau durch diesen persönlichen Ansatz unterscheidet sich Brabant dem Forscher zufolge von anderen Regionen der Niederlande und insbesondere dem Ballungsraum Randstad im Westen des Landes. „Im Allgemeinen geht es dort formeller und sachlicher zu. Insbesondere die kleineren Betriebe, Familienbetriebe und Unternehmen in den Städten Brabants und auf dem Brabanter Land, die stark mit der Gemeinschaft vor Ort verwurzelt sind und die Region in ihr Restaurant einbinden, werden sehr geschätzt. Dass man sich auch lokalen und regionalen Einflüssen und Trends gegenüber öffnet, gut vernetzt ist und anderen auch schlichtweg den Erfolg gönnt: Genau das strahlt auf den Besucher, den Gast aus.“

Zukunft
Erlebnisforscher Smit geht davon aus, dass Unternehmer im Freizeitbereich künftig noch stärker zusammenarbeiten werden. „Geschäftsbeziehungen werden noch nachhaltiger gestaltet und damit wertvoller“, prognostiziert er. Ein Beispiel ist die Gastronomie, die mit Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und beispielsweise Betreibern von Fahrradverleihen kooperiert. Gemeinsam kann man so ein noch besseres Angebot aufstellen.“

Erlebnisdinner
Die Tatsache, dass Brabant 2018 „Europäische Region der Gastronomie“ ist, hat zu vielen besonderen Initiativen geführt. Eines fehlt dabei aber noch: das Erlebnisdinner von Fooddesigner Ralph Geerts. Vom 2. bis 22. Dezember steht sein Catering-Unternehmen Ravanello einmal an zweiter Stelle und schwingt er im ehemaligen Finanzamt im Stadtteil Gasthuisvelden in Breda den Kochlöffel. 18 Abende lang zaubert das Küchenteam von RAVANELLO ein erstklassiges Fünf-Gänge-Menü. Als Inspiration dienten dabei wissenswerte Fakten und Fabeln zum Thema Gastfreundschaft, die im vergangenen Jahr in der gesamten Provinz zusammengetragen wurden. Weitere Informationen zu diesem einzigartigen Pop-up-Restaurant erhalten Sie auf hoeproeftgastvrijheidinbrabant.nl.